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Das "Schmecken" oder der "Geschmack" zum Advent Teil 2

Schmecken

Ich selbst verbinde die Advents-, Vorweihnachtszeit  mit dem typischen Geschmack von Orangen, Zimt, Nelken, Anis, Marzipan und frischem Gebäck. Es schmeckt quasi nach Weihnachten.

Welchen Anteil an diesem Geschmack unsere Zunge dabei hat, sowie ein kleiner Selbstversuch findest du in diesem Blog-Eintrag.

Die Zunge ist ein großer Muskel der aus mehreren kleinen Muskeln besteht. Auf ihr befinden sich Geschmacksknospen. Mehrere Tausend Geschmackspapillen die sich hauptsächlich auf der Zunge befinden aber auch im Gaumen, in den Wangen und im Rachen.

Die Zunge zählt zu einem unserer Sinnesorgane und überprüft unsere Nahrung die wir zu uns nehmen auf ihre Konsistenz, Größe, Form, Festigkeit, Temperatur und unterscheidet in die 5 Geschmacksrichtungen                                        

Süß

Sauer

Salzig

Bitter

Umami

 

An der Zungenspitze schmecken wir das Süße,

im hinteren Bereich das Bittere und

an den Seiten das Saure sowie das Salzige.

 

Die Zunge meldet dem Gehirn was für eine „Art“ Nährstoffe zugleich kommen z.B. Süß=Energie, damit sich die Prozesse in deinem Körper darauf einstellen können.

 

Die 5. Geschmacksrichtung ist zugleich die Jüngste und nennt sich Umami.  Die Umami- Rezeptoren fand man erst 2000. Der Geschmack wird als „würzig“, „fleischig“ „wohlschmeckend“ beschrieben. Du kennst den Geschmack vor allem von einigen Chips-Sorten.  Der Umami Geschmack wird u.a. durch Glutamat und Aspartat ausgelöst.

 

Auf der Zunge kannst du auch Zeichen von z.B. einem Mangel an Vitamin C, Stress, Ärger, fettreiches-zuckerreiches Essen erkennen. Dort zeigen sich unter Anderem kleine Bläschen oder Entzündungen auf den Geschmacksknospen der Zunge.   

 

Ein kleiner Geschmackstest im Selbstversuch!

 

Dazu benötigst du:

1x Prise Zimt und 1x Prise Zucker

 

Gebe zuerst  die Prise Zimt auf deine Zunge und halte dir für 5 Sekunden die Nase zu. Dann lässt du sie wieder los.

Du wirst bemerken, dass der Zimtgeschmack sich erst richtig entfaltet hat, als du die Nase los gelassen hast.

Nun gibst du die Prise Zucker auf deine Zunge und haltest dir die Nase wieder für 5 Sekunden zu. Danach lässt du sie wieder los.

Hier wirst du festgestellt haben, dass es anders als beim Zimt war. Du hast den Zucker nämlich auch mit zugehaltener Nase geschmeckt.

Das liegt daran, dass der Zucker den Bereich „Süß“ auf deiner Zunge aktiviert hat. Du benötigst also für die oben genannten 5 Geschmacksrichtungen nicht die Nase zum Schmecken, da die benötigten Rezeptoren sich auf deiner Zunge befinden.

 

Zimt

Zimt wird aus der getrockneten Rinde der Zimtbäume gewonnen. Zimt hat einen besonders hohen Gehalt an Antioxidantien und ist reich an Kalium. Es gibt 2 Sorten Zimt: Ceylon und Cassia.

Cassia, ist die weit verbreitetste Sorte. Cassia Zimt enthält eine hohe Menge an Cumarin. Cumarin ist ein Aromastoff, der in größeren Mengen zu Leberschäden führen kann.

Ceylon Zimt als „Ursprünglicher“ Zimt bekannt, enthält kaum Cumarin. Ceylon Zimt gilt, als die feinste Zimtsorte und ist im Gegensatz zum Cassia Zimt vielfach teurer.

 

Zucker (Haushaltszucker/Saccharose)

Mit 399kcal/100g ein hochkalorisches Lebensmittel. Man kennt den Haushaltszucker auch als Rohrzucker, Rübenzucker, raffiniertem und braunem Zucker. Er ist ein 2-Fach Zucker (Disaccharid) und setzt sich aus Fruchtzucker und Traubenzucker (Fructose und Glukose) zusammen. Haushaltszucker wird vorwiegend aus Zuckerrüben, Zuckerrohr und der Zuckerpalme gewonnen.

Eine zu hohe Zufuhr von Zucker über einen längeren Zeitraum kann zu diversen gesundheitlichen Schäden führen.

   

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Ein schönes 2. Adventswochenende wünscht dir

Cindy