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Das "Schmecken" oder der "Geschmack" zum Advent Teil 3

Empfinden

Der 3. Teil meiner Reihe über das „Schmecken“ und den „Geschmack“ berichtet über das Empfinden. Ich habe es in meiner Grafik sehr vereinfacht, durch ein Hirn dargestellt.

 

In den vorigen Teilen, der Nase und der Zunge konntest du schon verfolgen, dass immer wieder Informationen an das Gehirn weitergeleitet werden. Beispielsweise werden von den Rezeptoren auf der Zunge Impulse ausgelöst, die direkt ans Gehirn weitergeleitet werden. Im Gehirn befinden sich Nervenzellen, die wohl ebenfalls auf bestimmte Geschmacksrichtungen spezialisiert sind. Werden diese entsprechend spezialisierten Nervenzellen angesprochen, wird es uns "bewusst", was die Zunge gerade schmeckt.

Eine Komplexe Sache stark vereinfacht.

Ich möchte noch ein wenig auf das vegetative Nervensystem eingehen.

Es steuert rund um die Uhr alle lebenswichtigen Funktionen deines Körpers. Dazu gehört das Atmen, der Stoffwechsel, das Herz, die Verdauung und einiges mehr. Auf keiner der genannten Funktionen hast du einen direkten Einfluss. Das vegetative Nervensystem funktioniert völlig autonom.

Es besteht unter Anderem aus einem „sympathischen“ Teil, dem Sympathikus und einem „parasympathischen“ Teil, dem Parasympathikus. Sie sind Gegenspieler (Antagonisten).

 

Der Sympathikus

Er tritt bei Anspannung, körperlicher Aktivität und Stress auf den Plan. Dies führt zum Beispiel zu erhöhter Herzfrequenz, schneller Atmung, Schweißbildung und zur Ausschüttung von Adrenalin.

In Bezug auf die Verdauung gilt dies jedoch nicht. Hier vermindert der Sympathikus die Sekretion der Verdauungsdrüsen und reduziert die Bewegung der Verdauungsmuskulatur. Dies führt bei körperlicher und psychischer Aktivität dazu, dass die aufgenommenen Nährstoffe vom Organismus verbrannt werden.

 

Der Parasympathikus

Er hilft dem Körper sich zu entspannen und den Stresspegel herunter zu fahren.

Auf die Verdauung jedoch wirkt der Parasympathikus aktivierend und regulierend.

Der Nervus Vagus

Er ist der größte Nerv des Parasympathikus (10.Hirnnerv). Er nimmt das Signal über die Magenfüllmenge (Magendehnungsgrad) entgegen.

 

Der Hypothalamus

Er ist ein Teil des Zwischenhirnes. Dort befinden sich mehrere Areale die das Hunger- und Sättigungsgefühl steuern. Ihm schreibt man auch ein „Geschmacksempfinden“ zu.

 

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Ein schönes 3. Adventswochenende wünscht dir

Cindy