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Das "Schmecken" oder der "Geschmack" zum Advent Teil 4

Sehen

Ist das Schmecken mit dem bloßen Auge möglich? Mehr dazu, sowie ein kleiner Eigenversuch erwartet dich im letzten Teil der Reihe *Das"Schmecken" oder der "Geschmack" zum Advent*.

 

Die Redewendung „das Auge isst mit“ kennst du bestimmt. Das dem so ist, kannst du bestimmt auch bestätigen.

Das Essen auf einem sauberen Teller, schön dekoriert und angerichtet schmeckt schon alleine beim ersten Anblick. Ein Buffet das liebevoll mit aufeinander abgestimmten Schalen, Tellern und entsprechender Dekoration angerichtet ist, ist unglaublich einladend. Ein üblicher Rührkuchen mit Creme oder Fondant überzogen und zusätzlichem Topping lädt doch förmlich auf ein Stück davon ein.  Eine wohlgeformte Tomate, ein glänzender Apfel,… . Diese und noch mehr Beispiele zeigen dir, dass das Auge schon eine große Rolle spielt in der Auswahl unserer Lebensmittel.

 

Wenn du eine Mahlzeit siehst, die du noch nicht kennst und es ein richtiges „Durcheinander“  auf deinem Teller ist, bei dem du die einzelnen Lebensmittel nicht genauer erkennen kannst, wirst du in der  Regel nicht gleich ohne zu testen einen ganzen Löffel davon verzehren. Du wirst zuerst riechen ob du etwas bekanntes heraus schmeckst. Danach wirst du die Konsistenz, Temperatur sowie den Geschmack testen und erst danach wirst du entscheiden, ob du dir einen großen Löffel davon gönnst, oder eher nicht.

Was passiert wenn dein Auge getäuscht wird?

Du nimmst eine Mandarine, schälst sie, nimmst einen kleinen Schnitz und er schmeckt unglaublich bitter.  Dies ist nicht zwingend unangenehm aber überraschend.

Was ist passiert? Du hast schon mehrmals zuvor eine Mandarine gegessen.  Dein Auge nimmt die Mandarine wahr und sendet ein Signal an dein Gehirn. Dieses erkennt die Mandarine und sendet dir den zuvor abgespeicherten Erinnerungs-Geschmack der Mandarine. So kommt es zu einem überraschenden Moment wenn der Schnitz nicht so schmeckt wie gedacht.

 

Für einen Versuch zu dieser Thematik, wurde Natur-Joghurt rot eingefärbt. Probanden haben alleine durch die rote Farbe hergeleitet, dass es sich wohl um einen Erdbeerjoghurt handeln muss. Beim Geschmackstest meinten die Probanden, dann auch tatsächlich einen leichten Erdbeergeschmack vernommen zu haben.

 

Wie schmeckt es wohl, wenn du dein Essen gar nicht sehen kannst?

Es hat wohl seine Reize. Nicht umsonst  gibt es sogenannte „Dunkelrestaurants“. Wenn du eines in deiner Nähe hast, besuche es doch einmal. „Nur“ durch das Riechen mit der Nase, die Konsistenz mit der Zunge zu testen, und sich auf das Erinnerungsvermögen an zuvor gegessenen Lebensmittel deines Gehirnes zu verlassen ist bestimmt unglaublich spannend und bereichernd.

 

Du kannst dir einen kleinen Eindruck in einem Selbstversuch schaffen.

Dazu benötigst du:

Verschiedene Sorten eines Lebensmittel deiner Wahl z.B. versch. Sorten Wurst, Käse, Brot, Gemüse, Obst, Kräuter, … .

Eine Schüssel, eine Gabel oder einen Löffel

Schneide die Lebensmittel in etwa gleich große Stücke. Gebe alles miteinander in ein Gefäß und vermische deine Sorten.

Nun schließe die Augen, nehme die Gabel, oder den Löffel und hole dir jeweils ein Stück heraus. Versuche herauszuschmecken um welche Sorte es sich handelt. Danach öffnest du die Augen und schaust, welches Stück fehlt und ob du richtig gelegen hast.

 

Leichter geht es selbstverständlich, wenn du einen Partner hast, der dir die Proben zureichen kann.

 

Möchtest du mehr über dieses Thema erfahren und dich individuell dazu oder zu anderen Themen beraten lassen, melde dich gerne über meine Homepage, unter Kontakt, bei mir.

 

Nun starte auch ich ab heute eine Weihnachtsauszeit. Ab Samstag 5. Januar 2019  bin ich mit einem neuen Blog-Beitrag wieder für dich da. Ab Montag, den 07. Januar stehe ich wieder für Beratungstermine bereit.

 

Schau gerne wieder vorbei oder abonniere meine Facebookseite *Ernährung und das "Drumherum".

 

Ein schönes 4. Adventswochenende wünscht dir

Cindy